Der moduu Effekt:

Mit ganzheitlichem EMS Training das Beste aus sich herausholen

Heute sind die positiven Effekte von Strom vielfach anerkannt: Elektrostimulation und Elektrotherapie darf in keiner Physiotherapie fehlen. Und auch Athleten der verschiedensten Sportarten versuchen seit längerem ihre Leistung mit Reizstrom noch weiter zu verbessern. Das Dilemma dabei: Mit stationären EMS Training im Fitness-Studio, erzielt man zwar recht schnell gute und sichtbare Erfolge, wird muskulöser und schlanker, aber leider nicht unbedingt fitter und leistungsfähiger. Denn die rein externe Aktivierung einzelner Muskeln und Muskelpartien vernachlässigt eine extrem wichtige Komponente: die Motorik. Und diese wird ausschließlich über unser Gehirn koordiniert. Je mehr also das Bewegungsmuster während der Stimulation mit der Zielkoordination übereinstimmt, desto besser sind die gewünschten Leistungseffekte. 

Die moduu Technologie:

Clever und mobil für einen echten Mehrwert beim Training

moduu basiert auf einer zukunftsweisenden technologischen Lösung mit vielen smarten Extras, die herkömmliches EMS-Training einfacher, funktioneller und vor allem mobiler macht. Modernste Textilien gehen dafür Hand in Hand mit einem innovativen Elektronikkonzept. Ein dezentrales Netzwerk mit integrierten Sensoren in der Kleidung bildet das Herzstück des moduu Systems. Es gibt keine Kabel an der Kleidung und auch keine für die Steuerung: Für ein bislang unbekanntes EMS-Trainingserlebnis.

Der moduu Ansatz:

Wissenschaftliche Grundlagen als Basis innovativer Trainingsmethoden

Muskeln benötigen elektrische Impulse, um aktiv zu werden und zu arbeiten. Im Alltag übernimmt diese Aufgabe unser zentrales Nervensystem. Unbewusste Impulse lassen z.B. unser Herz und unsere Atmung zuverlässig funktionieren, bewusst über den Willen gesteuerte Kontraktionen motivieren uns u.a. dazu, beim Sport das Letzte zu geben. Durch EMS – Elektrische-Muskel-Stimulation – wird die Muskulatur nicht durch unser Gehirn aktiviert, sondern über eine speziell programmierte Elektronik, die einen externen elektrischen Impuls aussendet. Die Anspannung der Muskeln erfolgt dabei nahezu identisch, wie bei der willentlichen Kontraktion.

Die meisten EMS-Produkte am Markt arbeiten im Niedrigfrequenzbereich bis ca. 100Hz, was allerdings nur eine Reizung der impulsgebenden Nerven zur Folge hat. moduu nutzt dagegen eine modulierte Mittelfrequenz, die eine direkte Aktivierung der Muskeln sowie des umliegenden Gewebes ermöglicht. Sie setzt sich aus einer Trägerfrequenz von 2 bis 2,5 kHz, einer Reizstromkomponente und zusätzlichen Schwellimpulsen zusammen. Die hohe Trägerfrequenz dringt dabei tief in den Muskel ein und kann durch die leichtere Überwindung des Körperwiderstandes, einen deutlich größeren Muskelanteil stimulieren. Das Ergebnis ist eine enorm gesteigerte Trainingseffizienz.

Diese direkte Reizung erlaubt es den Muskeln zudem, weiterhin in ihrem individuellen Kontraktionsmuster zu arbeiten. So kontrahieren die sogenannten schnellen Fasern, ebenso wie ihre langsamen Verwandten – die u.a. verantwortlich für unsere Körperhaltung sind – immer entsprechend ihrer natürlichen Charakteristik. Muskuläre Folgeschäden bei zu viel EMS-Training werden dadurch wirkungsvoll vermieden.

Ein Blick zurück in die Zukunft

Die Entwicklung von Elektrostimulationsgeräten begann mit den sogenannten TENS-Geräten (Transkutane elektrische Nervenstimulation), die ausschließlich in der Rehabilitation genutzt wurden. Eine Weiterentwicklung für die professionelle Nutzung im Sport und trainingswissenschaftlichen Bereich begann in den 1980er-Jahren. Ungefähr 10 Jahre später begann man diese innovative Trainingsform seriell zur Ganzkörperstimulation (GK-EMS) zu nutzen. Mittlerweise wird EMS-Training immer häufiger auch im Leistungs- und Breitensport eingesetzt. Die Anwendung von EMS ist durch die Vielzahl an möglichen Impulsparametern extrem facettenreich und reicht von der Therapie bzw. Rehabilitation, über sportliches Training zur Verbesserung verschiedener Leistungsparameter bis hin zu zahlreichen Spezialanwendungen.